Ein grosser (smarter) Angeber?

Unser erster Smart - in der BAZ am 1. Februar 2000




Basel. fw. Nein, das ist nicht die erste Folge einer neuen BaZ-Rubrik «Was ist hier falsch'?". Auch andere nahe legende Vermutungen treffen nicht zu: Es ist weder ein Firmenauto des Puppenhausmuseums noch eine erste Reaktion auf den Trend, den die massgebende Kölner-Möbelmesser 2000 gesetzt hat: Wohnen ohne Ballast, Wohnen mit dem Minimum, Beschränkung aufs Nötigste, die Reduktion als Wohnphilosophie (vgl. BAZ vom 19.01.). Und es ist schon gar kein Scherz des Fotographen, sondern ein kleines Stück Strassenleben aus Basels Dalbeloch, das uns ein kleines Schmunzeln entlockt hat.

Was uns da einen zweiten Blick abverlangt, und was da steht auf gut vier Quadratmetern blaue Zone und weiss auf blau, das ist durchaus Absicht. Seit etwa zwei Monaten wirbt die Firma FLEIG so ironisch-smart für sich und ihre Angebote: Möbeltransport, Möbellager, Umzüge. "Wir können natürlich niemanden zum Zügeln animieren", sagt Mitinhaber Albert Fleig, "aber wir können so zeigen, dass es uns gibt, und wir stellen fest, dass die Kundschaft diese Werbung durchaus mit Augenzwinkern aufnimmt."

Und um die letzten Zweifel auszuräumen: das Familienunternehmen FLEIG, 70 Jahre alt, mit Sitz in Basel und Lagerräumen in Reinach, verfügt durchaus noch über ein paar Fahrzeuge, die eher geeignet sind, das weiss-auf-blaue Versprechen zu halten.